Hoffentlich die richtigen Laborgeräte parat?!

Wenn geeignetes Equipment grundsätzlich ist für gelungene Experimente

In den Naturwissenschaften ist man auf exaktes Eperimentieren angewiesen. Was wäre die Wissenschaft ohne empirische Belege? Gefäße, Brenner, Werkzeuge und das Arbeitsumfeld müssen dabei akurat passen, wenn das Experiment vernünftig vollzogen werden soll. Doch welche Unterschiede gibt es eigentlich unter den Laborgeräten?

So ausdifferenziert wie die Naturwissenschaften heutzutage sind, so vielfältig sind auch die unterschiedlichen Laborgeräte. Alleine zum zentrifugieren kann man bei marktrelevanten Anbietern bereits sechs verschiedene Modelle finden: Beispielsweise eine Tischzentrifuge, eine Kleinzentrifuge, oder sogar eine gekühlte Zentrifuge. Was dür den Laien auch interessant klingen dürfte, ist das sogenannte Ultraschallbad, welches zur Reinigung von kleinen hochempfindlichen Teilen genutzt werden kann. Oder aber das sogenannte Aräometer, mit dem die genaue Dichte einer Flüssigkeit gemessen werden kann. Alle diese Laborgeräte müssen selbstverständlich produziert und dann, recht banal und herkömmlich, über den freien Markt verkauft werden. Damit unterliegt dieser Teil der Wissenschaft den gewöhnlichen Wirtschaftsgesetzen von Angebot und Nachfrage. Was zwar für die Produktpalette der Laborgeräte trivial wirkt, aber bei näherer Überlegung durchaus einen interessanten Gedanken darstellt.

 

Mit der Profanität des Materialeinkaufs muss sich folglich jede Institution auseinandersetzen, die Laborgeräte zur Ausstattung von Laboratorien beschaffen muss. Denn man kann die intelligentesten und genialsten Forscher vor Ort haben – aber ohne geeignetes Equipment kann auch dieses qualifizierte Personal keine Höchstleistungen bringen. Schon gar nicht in Konkurrenz zu Forscherteams in besser ausgestatteten Umgebungen. In diesem Sinne gibt es also einen regelrechten Konkurrenzkampf auch in der Branche der Laborgeräte, denen sich die Wissenschaftler wohl oder übel auch stellen müssen.

Insbesondere die Feinheit und Genauigkeit der Produkte ist von entscheidender Bedeutung. Denn mit Laborgerätschaften, die quasie permanent die eigene Arbeit sabotieren, häuft man zwar einen Haufen Frust an, kann aber am Monatsende kaum Ergebnisse vorweisen. Außerdem erfordert die enorme Vielfalt der benötigten Laborgeräte eine industrielle Produktion, die auf Qualität und horizontale Breite der Produktpalette setzen kann. Schon alleine deshalb ist diese Teilbranche der deutschen Wirtschaft auf große und zuverlässige Produzenten angewiesen. Dementsprechend ist es auch keine große Überraschung, dass die großen Anbieter auch mit allen Regeln der Kunst der freien Marktwirtschaft um die Gunst der Kunden konkurrieren. So gibt es sogar Vertreter, die direkt die Forscherteams in den Laboratorien quasi in der Mittagspause über die Vor- und Nachteile spezifischer Laborgeräte informieren kann. Sehr bequem und zeiteffektiv auf Kundenseite.

In diesem Sinne halten Marketingstrategen natürlich alle Augen nach solchen Nischen der eigenen Produktion offen. Denn der Bedarf für Laborgeräte ist da, der Konkurrenzdruck allerdings im Vergleich zu prominenteren Disziplinen aber recht gering.

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